Glauben Leben

   

Daniel                                                                                                                                                        

Schon mit 4 ein Jünger Jesu?!


Weil ich zuhause schon viel von Jesus gehört habe und wusste, dass man sich zu ihm bekehren muss um die ewige Seeligkeit zu bekommen, habe ich bereits mit vier Jahren eine Entscheidung für meinen Herrn getroffen, was allerdings mehr die Entscheidung meiner Eltern gewesen sein dürfte.

Sonntags durfte und musste ich immer mit in die Gemeinde positiv an der ganzen Sache war aber dass ich so immerhin ein gutes Bibelwissen erlangt habe.

Jedoch gab es in meinem 13. Lebensjahr ein Knick in meinem Leben. Der Alkohol wurde zu meinem besten Freund, und weil mir Sonntags das Ausschlafen so wohl tat, entschied ich mich nicht mehr in die Versammlung zu gehen.

Die Motivation zu leben, die Beziehung zu meinen Eltern und alles andere ging sichtlich immer mehr bergab, so dass sich schon bald heftige Depressionen einschlichen. Ich hatte nur noch einen Wunsch, nämlich zu sterben. Und weil ich das natürlich nicht für mich behalten konnte begann meine Mutter mit Gott um mein Leben zu ringen. Tag und Nacht betete sie für mich und mein Leben bis ich eines Tages eine herrliche Ermutigung aus dem Worte Gottes durch Schriften von Werner Heukelbach zu lesen bekam.
Ich durfte wieder neuen Mut fassen in der Bibel zu lesen und bin sooo froh und dankbar meinen Herrn und Erlöser endlich wieder gefunden zu haben. Im Juni 2007 machte ich meine Entscheidung für den Herrn fest und öffentlich durch meine Taufe bekannt.

Ein Teil meines Taufverses heißt: Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen (Sprüche 3,5)

Das soll meine Gesinnung sein.

    

 Frank                                                                    

 von Jehova zu Jesus

Gott? Nein danke. So dachte ich in meinen jungen Jahren. Gott ist nur etwas für alte Menschen und solche, die eine Krücke in ihrem Leben brauchen aber nichts für mich! Ich fühlte mich stark und unheimlich cool, genau so wie meine Freunde. Um noch cooler zu sein machten wir selbst Hip-Hop Musik und rauchten Haschisch. Außerdem gab es viele Partys, bei denen die Eimer schon im voraus bereitgestellt wurden weil der Alkohol immer so lange in die Kehle hineinfloss, bis er von dort auch wieder hinauskam. Ich weiß noch von einer meiner Geburtstagsfeiern bei denen ein Mädchen so viel getrunken hatte, dass sie an ihrem Erbrochenen fast erstickte. Das war aber nicht so wichtig, denn für mich und meine Freunde zählte damals nur der „Spaß“, jedenfalls dachten wir, dass es Spaß wäre. Ich war ein ziemlich egoistischer Junger, ich dachte niemals an die anderen. Deswegen war es mir damals auch egal Dinge von anderen zu zerstören wie z.B. Autos zu zerkratzen usw.

Entsprechend waren auch die Noten in der Schule, aber irgendwann am Ende meiner Realschulzeit, ging ich mit meinem Vater zusammen in den Urlaub nach Italien, wo wir Bekannte trafen. Die Frau gehörte zu den Zeugen Jehovas und stellte mir folgende Fragen: „Wie kann es sein, dass so ein kompliziertes Gebilde wie das menschliche Gehirn von selbst entsteht?“ oder „woher kommt die Materie, die den Urknall ausgelöst hat“ usw. Auf all diese Fragen hatte ich keine Antwort und wusste, dass sich dahinter doch eine Macht verbergen musste, vielleicht auch ein Gott. Nur wenige Tage nach unserem Urlaub kamen zwei Zeugen Jehovas zu uns nach Hause. Ich bat sie um ein Bibelstudium und lernte so die Bibel zu schätzen. Sie erzählten mir viel über Prophetien und um die innere Schlüssigkeit der biblischen Bücher. Moralisch gesehen hatte ich mich zu dieser Zeit schon in vielen Punkten verbessert. Ich führte aber dennoch ein verlottertes Leben z.B. ging ich mit einem Freund öfter nach Ulm. Dort machten wir uns einen Spaß daraus irgendwelche Mädchen anzuquatschen. Zufällig hat diese „Anmachmethode“ sogar einmal geklappt und wir hatten tatsächlich ein Date. Bei diesem Treffen brachten die beiden Mädels eine Freundin mit, die eine echte Christin war. Sie lud mich auf ein Ferienlager für junge Christen ein und weil es bei den

Zeugen Jehovas keine Jugend gab und auch sie an die Bibel glaubten, willigte ich ein und ging mit. Ich war fasziniert von diesen Jugendlichen, ich staunte über ihre Ehrlichkeit und das harmonische Zusammensein. Nur eines störte mich: Sie sangen nie von Jehova, sondern immer von Jesus. So suchte ich ein Gespräch mit einem Leiter. Er erklärte mir von der Bibel her, dass der Gott des alten Testamentes, der Jahwe oder Jehova heißt, der selbe ist wie Jesus im neuen Testament der für mich und für Dich den Himmel verlassen hat um für unsere Schuld zu sterben.

Ich erkannte, wie falsch die Lehre der Zeugen Jehovas in Grundlegenden fragen ist und habe mich später ganz von ihnen abgewandt. Ich erkannte aber auch, wie sehr Jesus mich schon immer geliebt hat und wie er mir ein Vater sein will. Als ich das wirklich verstanden habe, da musste ich meine Knie vor diesem gewaltigen Gott beugen und da bat ich Jesus, dass er doch auch für meine Schuld gestorben ist. Ich habe an die Verheißung geglaubt, die er gegeben hat: „Jeder, der an Jesus Christus glaubt geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben“. In diesem Augenblick spürte ich zum ersten mal in meinem Leben, wie der Friede Gottes einzug in mein Herz fand. Ich weiß, dass ich nun IHM gehöre und sein Kind sein darf. Niemals wird mir die Welt etwas besseres bieten können. Nie würde ich irgendetwas gegen diesen herrlichen Frieden mit Gott eintauschen wollen. Und nun ist es mein größter Wunsch, dass auch andere diese Liebe und diesen Frieden finden.